Die Künstlersozialkasse muss bleiben!

Wir lassen uns nicht für Unternehmensinteressen verscherbeln

Dienstag, 3. März 2009 19:15 ksk-retterchen

KSK - entern oder versenken??

Hallo liebes Theaterblog-Team,
zufällig habe ich gerade dieses schöne "pro-KSK"-Forum gesehen. Schön, dass mal nicht nur gegen die KSK agitiert wird, sondern ein Bekenntnis pro KSK abgelegt wird!
Ich bin ja seit einiger Zeit mit der KSK befaßt und plane in Hamburg mit Joachim Griebe eine Info- und Diskussionsveranstaltung mit dem Titel "KSK - entern oder versenken". Es soll einerseits aufgeklärt werden und andererseits auch die Kritik an der KSK kanalisiert werden, um berechtige Punkte von der Agitation zu trennen und den Ärger mit der KSK einmal quantifizierbar zu machen. 
Details finden Sie auf meiner Website:
http://www.kunstrecht.de/veranstaltungen/enternoderversenken.html
Vielleicht können Sie in Ihrem Blog hierauf hinweisen, natürlich freut es mich, wenn Sie selbst auch kommen möchten. Es wird viele Stimmen gegen die KSK geben, ich fühle mich da manchmal etwas einsam im Walde und freue mich über Unterstützung!
Beste Grüße
RA Andri Jürgensen
ANDRI JÜRGENSEN RECHTSANWÄLTE
Kanzlei für Kunst Kultur und Medien
Herderstraße 8-10
24116 Kiel
Tel.: (0)431 - 6 96 75 01
Fax: (0)431 - 6 96 75 03
www.kunstrecht.de
kiel@kunstrecht.de
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Freitag, 19. September 2008 18:31 ksk-retterchen

Spontangedicht

Alle wollen überleben,

daher Künstler in die Obhut der KSK streben.

 

Bitte lass uns nicht im Stich -

KSK wir brauchen Dich!“

 

Cooles Theater, Tanz und Gesang, Musik, Geschreibe,

die KSK bietet allen ´ne Bleibe.

 

Diese Jobs sind schon hart genug –

die KSK ist Wasser vor unserem Bug.

 

Egal ob Sänger, Tänzer, Schauspieler,

ohne KSK gibt es viele Verlierer.

 

Freier Wille, freie Kunst –

ohne KSK verschwinden viele Künstler im Dunst.

 

Ganz klar: Kunst belebt das allgemeine Leben,

soll sich die KSK künstlerfremdem Druck ergeben?

 

Halt! Sagen wir. Nicht mit uns! Auch wir werden krank,

nicht nur Leute der Polizei, des Handels, der Bank…

 

Ist es denn möglich, Künstler derart zu ignorieren,

wo wir – so weit möglich – doch mit finanzieren.

 

Ja, sagen endlos viele unserer Leute

zur KSK und zwar gestern, morgen und heute!

 

Kämpft für den Erhalt,

dank KSK werden auch wir alt.

 

Lasst es nicht zu „unsere Gute“ zu vernichten,

würde sich jemand gegen andere Berufsgenossenschaften richten?

 

Mal sehen, vielleicht, naja…

das lassen wir nicht gelten: „KSK für Künstler? – JA!“

 

Nein, gibt es nicht. Nichts ist unmöglich.

Das wissen wir alle. Und das ist löblich.

 

Ob „Ente“ oder nicht,

ohne KSK geht es nicht!

 

 

 

Passt auf, welche Spielchen man mit uns treibt.

Was soll das: „Eine Ente“ darüber, ob die KSK bleibt???

 

Querelen, klar, gibt es überall.

Deshalb wollen wir reden und bleiben am Ball.

 

Richtig, wir geben so schnell nicht auf,

Künstler sind Widerstand gewohnt, zu Hauf.

 

Sind Unterhaltung, Bildung in der Kunst

nicht wert, dass die KSK unterstützt uns?

 

Teile Dein Glück, teile Dein Leid,

öffne Deine Augen, mache Deinen Geist weit.

 

Unterstützt unsere Träume und Visionen,

es geht um alle, es wird sich lohnen.

 

Vor allem sorgt Euch um die Zukunft,

Leute, WIR bereichern sie, sagt nicht NEIN zu unserer Zunft.

 

Wir kämpfen um Dich und lassen´s alle wissen:

KSK, wir brauchen Dich und würden Dich schrecklich vermissen!“

 

X wie Xantippe.

Steht´s mit der KSK noch immer auf der Kippe?

 

Yippieh, Ihr Herren Minister, gebt Euch einen Ruck!

Wir freiberuflichen Künstler lassen dann nach mit dem Druck.

 

Z wie Zukunft. Seht es ein:

die KSK muss unabdingbar sein!

 

 

Mit besten Wünschen

für die kulturelle Zukunft,

Ihre Nicole Oehmig

 

www.nicoleoehmig.de

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Freitag, 19. September 2008 17:58 ksk-retterchen

ksk_bleibt

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Marlen Riedel

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Freitag, 19. September 2008 17:56 ksk-retterchen

Die KSK darf nicht untergehen !!!

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maggie b. tessa

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Freitag, 19. September 2008 17:54 ksk-retterchen

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir Künstler brauchen Unterstützung!

————————————

Deutschland ohne künstlerische Höhepunkte - oh wie arm wäre dieses Land!

———————————–

Unterstützen Sie uns - stoppen Sie die Abschaffungspläne der KSK !!!!!!!!!!

——————————————-

Esther Hoyer
freie Künstlerin und Fotografin

 

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Freitag, 19. September 2008 17:52 ksk-retterchen

An Herrn Platzeck!

Bitte setzen Sie sich für den Erhalt der KSK ein!

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Freitag, 19. September 2008 17:48 ksk-retterchen

KSK FÜR EUROPA!!

Die KSK muss erhalten bleiben - ein Beitrag von Radio KSK 1983

Das meint indirekt auch Herr Häberle, der ewig Gestrige, der dem Lauf der Zeit nachzueilen versucht (und dabei auf der Strecke bleibt?!)

Jo.Vossenkuhl, Künstler und KSK Mitglied, München

 

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Freitag, 19. September 2008 17:38 ksk-retterchen

Daniela Gast

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Freitag, 19. September 2008 17:36 ksk-retterchen

mogelpackung

Sehr geehrter herr koch -

Wie ich aus den medien erfahren habe, hat sich das land hessen für die abschaffung der ksk ausgesprochen.

Als in hessen lebender künstler spreche ich mich entschieden gegen die abschaffung der ksk aus!

Wenn das land hessen und der bund repräsentative kultur wollen und nicht nur einen einheitsbreiigen medienauflauf, der von der wirtschaft und privatfernsehen diktiert als kultur verkauft wird und komplett anderen gesetzen gehorcht, dann muss freien künstlern das überleben gesichert werden. Die ksk ist dazu seit jahrzehnten ein wichtiger baustein. Die gagen auf dem freien markt sind seit der euro-umstellung ohnehin ein hohn, denn hier wurde wirklich einfach der alte D-Mark-Preis geteilt und nicht dem markt angepasst.

Dazu kommt, dass viele theater nicht mehr bereit sind (oder es auch schlichtweg nicht mehr können) festgagen zu zahlen. D. h. das freie künstler meist auf eigene kosten zum spielort anreisen müssen und dort auf 60% der abendeinnahme spielen! Selbstverständlich muss der künstler auch die werbemittel zur verfügung stellen (ebenfalls kosten), hat aber nicht die garantie, dass der veranstalter diese auch verwendet. Auch übernachtungskosten werden inzwischen nicht mehr selbstverständlich von veranstaltern übernommen.

Allzuoft erweist sich also für den freien künstler in deutschland sein beruf inzwischen als zuzahlungsgeschäft - als sprichwörtliche „brotlose kunst". Kunst verkommt langsam aber sicher in deutschland damit zum kostspieliegen hobby - als solches kann aber nicht die qualität gehalten werden, die man als publikum von einem künstler erwarten darf.

Das deutsche kulturgut wird gerne bemüht und gerühmt, wenn es um aushängeschilder im ausland geht - achten wie gemeinsam darauf, dass daraus nicht eine mogelpackung wird.

Mit freundlichen grüßen

Jo van Nelsen
Musikkabarettist, Regisseur, Autor
Frankfurt

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Freitag, 19. September 2008 17:33 ksk-retterchen

Protestzeichnung

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Suzanne Beaujean-Adam

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